Sonntag, 6. September 2015

Apfelkuchen ... ein must-bake

Heute präsentiere ich euch den letzten Backversuch aus meiner alten Wohnung, naja wirklich wohnlich ist es nicht mehr da.... Dankenswerter Weise hat mir Simone von GuteKüche.at dieses superleckere Rezept zur Verfügung gestellt...so brauch ich gar nicht viel überlegen und schreiben, sondern darf einfach backen.....


Los gehts....


Es gibt zahlreiche Apfelsorten und nicht alle eignen sich gut zum Backen. Denn es gibt Tafeläpfel und Backäpfel, die erst nach dem Backen ihr prächtiges Aroma entfalten.

Die besten Kuchenäpfel

Jetzt ist wieder Apfelkuchen-Zeit! Aber bevor er als Krönung auf dem Kaffeetisch steht, muss zunächst die richtige Apfelsorte ausgewählt werden.

Tafeläpfel werden frisch gegessen. Sie sind angenehm süß und nicht zu sauer; außerdem haben sie eine besonders angenehme Konsistenz. Äpfel zum Backen entfalten erst auf dem Kuchen ihr herrliches Aroma – roh sind sie nicht sonderlich geschmacksintensiv, oft auch hart und zu sauer. Außerdem bleiben sie nach dem Backen schön bissfest.

Besonders die alten, regionalen Sorten wie der Gravensteiner und der Boskoop sind die besten Kuchenäpfel. Aber auch die Sorten Elstar, Jonagold, Cox Orange, Gala, Pink Lady, Fuji, Braeburn, Granny Smith und Golden Delicious sorgen für einen großen Apfelkuchengenuss.

Auch hier gilt:

Probieren geht über Studieren. Für einen aromatischen Apfelkuchen nimmt man seine Lieblingssorte – gleich mehrere Sorten auf einem Kuchen sorgen für neue Geschmackserlebnisse - ein köstliches Rezept für einen einfachen Apfelkuchen findet man auch hier.

Gedeckter Apfelkuchen

Der uramerikanische Apple Pie steht bei unserem Apfelkuchen Pate. Das Rezept kommt mit einer gebackenen Kruste auf den Tisch und hat einen wunderbar krossen Boden.

Zutaten für die Kruste:

·         370 g Mehl
·         70 g Butter oder Pflanzenfett
·         8 g Backpulver
·         6 g Salz
·         120 ml kaltes Wasser

Zutaten für die Füllung:

·         7 bis 8 mittelgroße Kuchenäpfel
·         20 g Butter
·         15 g Maisstärke
·         130 g weißer oder brauner Zucker
·         1 Prise Salz
·         1 g Zimt (vorsichtig dosieren!)
·         0,5 g Muskat (vorsichtig dosieren!)

Die Rezept Zubereitung:

Für die Kruste wird zunächst das Mehl fein abgesiebt und mit dem Salz und dem Backpulver vermischt. Anschließend die kalte Butter unterheben und nach und nach kaltes Wasser einarbeiten. Der Teig soll genügend feucht sein und gut zusammenhalten. Andererseits soll er nicht an den Händen kleben. Die Wassermenge richtet sich nach der verwendeten Mehlsorte - manchmal sind ein, zwei Esslöffel mehr Wasser notwendig, als hier im Rezept angegeben.

Der Teig wird jetzt in zwei gleich große Teile getrennt. Kugeln formen und alles etwa 30 Minuten kaltstellen. Anschließend beide Teigkugeln auf eine mit Mehl bestäubte Fläche legen und bis zu einer Dicke von etwa 3 cm ausrollen. Die erste Hälfte wird in eine flache Pie-Form hinein gedrückt – den überschüssigen Teig über dem Rand der Form abschneiden. Mit einer Gabel oder einfach mit der Hand den Rand nach unten drücken. Jetzt noch mit einer Gabel einige Male in den Boden stechen.

Backrohr auf 200 °C vorheizen und den Boden blindbacken. Das Blindbacken ist eine alte und ganz einfache Technik, um einen krossen und formbeständigen Boden zu erhalten:
Auf den Teig kommt ein zugeschnittener Bogen Backpapier, der mit Hülsenfrüchten wie Erbsen oder Bohnen beschwert wird. Nach dem Vorbacken wandern die Erbsen bis zum nächsten Mal in ein Vorratsglas oder eine Dose. Der Boden ist fertig, wenn er leicht gebräunt ist.

Die Äpfel für die Füllung ausschneiden, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Maisstärke, Zucker und Gewürze unter die Apfelscheiben mischen.

Apfelscheiben auf den vorgebackenen Boden in der Pie-Form schichten. Zwischen jede Schicht Butterflocken legen. Sind die Äpfel zu trocken, kann ein Esslöffel Sahne oder etwas Milch zugegeben werden.

Schließlich alles mit dem zweiten, ausgerollten Teig bedecken. Mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Ofen bei 200 °C etwa 35 bis 40 Minuten fertig backen.

Wie schon erwähnt, dieses Rezept stammt von der Rezept-Plattform GuteKüche.at, dort gibts sehr sehr viele leckere und informative Rezepte, die nur darauf warten, ausprobiert zu werden.... in meiner neuen Küche.


Maxi

verlinkt bei Sweet Treat Sunday

Kommentare:

  1. Liebe Maxi,
    Apfelkuchen mag ich unheimlich gerne - am liebsten noch warm aus dem Ofen mit ein wenig Schlagsahne! Dein gedeckter Apfelkuchen klingt da sehr lecker und mit ein wenig frisch Gebackenem wird deine neue Wohnung bestimmt gleich heimelig duften. ;-)
    Liebe Grüße,
    Sarah

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    1. hallo sarah!
      vielen dank für deinen lieben kommentar. du kannst dir gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich auf die neue küche freue.
      lg
      maxi

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  2. Ich bin schon lange nicht so hungrig nach dem Lesen einenes Blogposts gewesen. Ich überlege, gleich noch zu backen.
    Viel Spaß mit der neuen Küche!


    Nina

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    1. Hallo nina!
      Danke...morgen ist es soweit...um 8 klingelt die spedition...viel vergnuegen beim backen.
      Alles liebe
      Maxi

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